Führungen SolothurN

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«BUTZEN, MUMMEN und OHNANSTÄNDIGES MASCARADEN GEHEN»

Hochzeiten fanden an der Fasnacht statt - Geschichte der Fasnacht

Woher kommt dieser Brauch und welche Bedeutung hat er? Fasnacht ist die Nacht vor der Fastenzeit. Darauf deutet auch der Ausdruck «carne vale», Fleisch lebe wohl.

Dienstag, 14. Februar 2023 - Valentinstag

19.00 – 21.00 Uhr

«WALPURGISNACHT»

Tatsachen, Glaube, Aberglaube

Keltischer Brauch seit 2000 JAHREN

Wissenswertes über Aberglauben und Symbolik.

Sonntag, 30. April 2023

17.00 – 19.00 Uhr

Stadtführungen in Solothurn

 

Solothurn ist die schönste Barockstadt der Schweiz.
2000 Jahre alte Geschichten sind hier in den Mauern verborgen. Kommen Sie mit auf einen Rundgang, witzig, interessant für Jung und Junggebliebene – Gruppen oder Einzelpersonen – und tauchen Sie wahlweise ein in die römische, mittelalterliche und frühzeitliche Epoche.

 

Marie-Christine Egger  führt Sie als Bettelweib, Dienstmagd oder als «Madame de Coin» persönlich durch die Altstadt Solothurn’s.  Begleiten Sie die Marketenderin, Maria Angulata oder den Nachtwächter und erleben Sie ein Stück Geschichte.

«DIE GRÜNE WELT DER EINSIEDELEI»

Eine aussergewöhnliche Führung ins Pflanzenreich – zu jeder Jahreszeit
Erlebnis

Samstag, 18. März 2023

15.00 – ca. 17.00 Uhr

«Meditationsweg Einsiedelei»

Ablauf der Passion Jesu, historisch gesehen

Was passierte wirklich vor 2000 Jahren?

Besammlung: Parkplatz St. Niklaus

Karfreitag, 07. April 2023

09.30 – 11.00 Uhr

«Apotheke im Alten Spital» -

Ein pharmaziehistorisches Bijou

Buchen Sie eine Führung durch die Spitalapotheke bei Marie-Christine Egger. Sie erfahren so allerlei
medizinisch Wissenswertes!

«Vom FISCHER, vom FISCHEN und von FISCHEN»

Fischführung während der Fastenzeit

Vielfältig ist die Symbolik des Fisches. Die ersten Christen benutzten ihn als Erkennungszeichen. Oft wird er zum Attribut von Heiligen, symbolisiert aber auch einen Phallus und die Fruchtbarkeitsgöttin Venus.

Wie fängt man einen Fisch? Wie knüpft man ein Netz? Viele Brunnen in Solothurn sind mit Fischen dekoriert, weshalb?

Sonntag, 02. April 2023

17.00 – 19.00 Uhr

«BUTZEN, MUMMEN und OHNANSTÄNDIGES MASKARADEN GEHEN»

 

Fastnacht wird heute selbstverständlich gefeiert. Aber woher kommt dieser Brauch und welche Bedeutung hat er? Fastnacht ist die Nacht vor der Fastenzeit. Darauf deutet auch der Ausdruck «carne vale», Fleisch, lebe wohl!

 

Hochzeiten fanden an der Fasnacht statt

 

 

Dienstag, 14. Februar 2023 - Valentinstag

19.00 – 21.00 Uhr

 

Die Reformierten kennen keine Fastenzeit, daher kennen sie auch keine Fasnacht.

Fastnacht war Heiratstermin und Zinstag. Es entstanden Schaubräuche: turniermässige Kampfspiele, obrigkeitskritische Fastnachtsspiele und Umzüge. Weiter kannte man die Fastnachtsfeuer, ein Frühlingsfeuer, das vom Volk in die Fasnacht eingebunden wurde.

 

Im späten Mittelalter wurde der Narr zur zentralen Figur. Es entstanden die Fastnachtsspiele. Während eines Fastnachtsspiels im 14. Jh. wurde ein Franziskanermönch verspottet. So alt ist unsere Fastnacht!

 

Der Fastnachtstermin steht auch im Zusammenhang mit den jährlichen Waffeninspektionen mit anschliessendem Umziehen. Jeder Bürger musste in seiner Zunft zu einer Inspektion seiner Waffen antreten. Man holte die Fahnen aus den Zeughäusern, oder zog mit einem «Süwpanner» durch die Strassen.

 

Melancholie und militärische Disziplin, Fasnacht ist eben beides, Sehnsucht und Lebensfreude, Narrenfreiheit und der Ursprung in den Söldnerzügen. Die Fasnacht ist ein Kulturgut, das gefördert werden muss. Es lohnt sich für Fastnächtler und Nichtfastnächtler etwas über die Hintergründe dieses alten Brauchtums von Marie-Christine Egger zu erfahren.

«DIE GRÜNE WELT DER EINSIEDELEI»

Eine aussergewöhnliche Führung ins Pflanzenreich – zu jeder Jahreszeit Erlebnis

 

Samstag, 18. März 2023

15.00 – ca. 17.00 Uhr

 

Julia Oehm, selbstständige Landschaftsarchitektin, Pflanzen- und Naturliebhaberin, erzählt von einheimischen Bäumen, Sträuchern und Kräutern sowie von Moosen und Farnen, den faszinierenden Urgewächsen.

 

Marie-Christine Egger, Kulturhistorische Führungen Solothurn, berichtet von Kienholzbrennern, Pechsiedern, Spindel-, Feuer- und Lichtbäumen, Liebeszauber und von Orten mit vergrabenen Schätzen.

 

Tauchen Sie mit uns ein in die Geschichte des Waldes rund um die Einsiedelei.

 

Während der Wald heute als Erholungsort gilt, wurden früher die verschiedenen Baumarten intensiv genutzt. Marie-Christine Egger erzählt, wie die Kelten aus Esche Speere und Lanzen fertigten und die Spitzen mit Gift von Eiben imprägnierten. Aus dem Holz der Eibe stellten die Engländer ausgezeichnete Langbögen her, die sie im Hundertjährigen Krieg verwendeten.

Für Schiesspulver, Druckerschwärze und Schuhwichse brauchte man Kohle, für die Beleuchtung Kienspäne. Die Waschweiber verwendeten Buchenasche und die Brückenbauer Esche.

Die Linde war der Gerichtsbaum. Wissen Sie, woher der Ausdruck «am grünen Tisch» stammt?

Weshalb hatte das Aschenputtel drei Haselnüsse, und was hat Holunder mit Frau Holle gemein? Im Weissdorn lebten die Feen. …  Weshalb trug Dionysos einen Efeukranz?

 

Erschrecken Sie nicht, wenn Julia Oehm Pflanzenteile isst: Sie weiss genau, was geniessbar ist und verrät es Ihnen ebenso, wie deren positiven Nutzen für Körper und Geist. Sie bringt Ihnen Bäume, Sträucher, Kräuter und andere interessante Pflanzen näher und gibt auch spezielle Ratschläge für Sie und Ihren Garten mit auf den Weg.

 

Die Führung ist spannend und erhält durch den Wechsel der Jahreszeiten immer wieder ein neues Gesicht.

 

Julia Oehm

Dipl. Ing. (FH) Landschaftsarchitektur, Gartenplanung & Fachberatung

www.juliaoehm.ch

post@juliaoehm.ch /  +41 79 846 19 79

 

Marie-Christine Egger, kulturhistorische Führungen Solothurn

Heimatschutzpreis des Kantons Solothurn

www.solothurn-stadtfuehrungen.ch

info@solothurn-stadtfuehrungen.com /  +41 76 533 11 55

 

Treff-Endpunkt: BSU-Linie Nr. 4 bis Haltestelle «St. Niklaus» bringt Sie zum Schluchteingang.

Kondition: ca. 1.5-2 km auf Waldwegen. Die Gehstrecke über den Meditationsweg, durch die Schlucht führt wieder an den Ausgangspunkt zurück

Kosten: Fr. 20.- pro Person, inkl. passendes Getränk

Anzahl Teilnehmer: Max. 15 Personen

Dauer: ca. 2 Stunden, unterbrochen von einem kurzen Halt mit Erfrischungsgetränk.

 

Anmeldung: Julia Oehm: post@juliaoehm.ch oder Marie-Christine Egger: info@solothurn-stadtfuehrungen.ch

Auch Gruppenführungen buchbar

Kosten: Fr. 250.- pro Gruppe, inkl. einem passenden Getränk

 

 

 

 

«Vom FISCHER, vom FISCHEN und von FISCHEN»

 

Fischführung während der Fastenzeit

 

Sonntag, 02. April 2023

17.00 – 19.00 Uhr

 

Unendlich vielfältig ist die Symbolik des Fisches. Die ersten Christen benutzten ihn als Erkennungszeichen. Oft wird er zum Attribut von Heiligen, symbolisiert aber auch einen Phallus und die Fruchtbarkeitsgöttin Venus.

Fisch war ein wichtiges Lebensmittel während der unzähligen Fastentage. Fischbein und Tran waren wichtige Handelsgüter.

Viele Brunnen in Solothurn sind mit Fischen dekoriert, Fischersfrau Egger weiss warum.

 

Oft wird der Fisch zum Attribut von Heiligen, z. B. von der Heiligen Verena.

Der Fisch symbolisiert aber auch einen Phallus und die Fruchtbarkeitsgöttin Venus, bei den Germanen Freya und bei den Ägyptern die Liebesgöttin Isis. Vor allem Austern gelten gemäss Casanova als «schmackhaftes Fleisch für wollüstige Menschen».

Fischverkäuferinnen waren meistens Originale.

Als Amulett ist der Fisch apotropäisch (Unheil abweisend) und glücksbringend. Sogar als «Medikamente» wurden Fische geschätzt, um das Fieber wegschwimmen zu lassen oder gegen den bösen Blick.

Fisch war ein wichtiges Lebensmittel während der unzähligen Fastentage. Der Aal wurde geschätzt, weil er lange haltbar war. Fastenvorschriften wurden gerne umgangen. So wurden Fische sogar künstlich hergestellt.

Fischbein und Tran waren wichtige Handelsgüter. Ohne Fischbein keine Reifröcke, ohne Tran kein Licht!

Wie knüpft man ein Fischernetz?  Wie fängt man einen Fisch? Mit Arsen und Bilsenkraut war dies nicht schwierig, doch ob es geschmeckt hat?

Der Delphin symbolisierte den Thronfolger, den Dauphin; deshalb sind in Solothurn viele Brunnen mit Fischen dekoriert.

 

 

Besammlung: Baseltor, Aussenseite (Ost)

Kosten: Fr. 20.-, inklusive Konsumation

Dauer: 2 Std, inkl. Halt und Konsumation an einem zur Führung passenden Ort

Anmeldung nur bei Gruppen nötig

 

 

 

«WALPURGISNACHT»

 

Tatsachen, Glaube, Aberglaube

Keltischer Brauch seit 2000 JAHREN

Wissenswertes über Aberglauben und Symbolik.

 

Sonntag, 30. April 2023

17.00 – 19.00 Uhr

 

Das keltische Fest Walpurgisnacht geht auf vorchristliche Zeiten zurück und wird am Mai-Vollmond gefeiert. Hexlich erzählt Ihnen Marie-Christine Egger, welche Frauen als Hexe galten, vom Hexenwahn und seinen grauenhaften Folgen, von Wetterhexen, vom bösen Blick und vieles mehr. Höhepunkt ist ein Zaubertrank, damit auch Sie auf einem Besen fliegen können.

 

Die Walpurgisnacht ist ein traditionsreiches keltisches Fest. Feste, die auf vorchristliche Zeiten zurückgehen, orientieren sich am Mond. So kann man davon ausgehen, dass die Walpurgisnacht während des Maivollmondes gefeiert wurde. Weshalb stellt man dann ein Maitannli?

 

Walpurgisnacht ist auch mit dem Hexenwahn und seine grauenhaften Folgen verbunden. Wie endete der Hexenwahn in Frankreich und in der Schweiz? Von der geschichtlichen Hexe zur heute so beliebten Identifikationsfigur. Was für Frauen galten als Hexen? Woher kommt der böse Blick?

Am Hexensabbat wurde getanzt. Interessierte dürfen einen Hexentanz ausprobieren, ein wichtiger Bestandteil des Hexensabbats.

Im Roten Turm brauen wir einen Flugtrank. Weshalb hatten die Frauen das Gefühl des Fliegens? Alle Teilnehmer bekommen einen Schluck des Zaubertranks. Versicherung ist Sache des Teilnehmers!

 

Besammlung: Baseltor, Aussenseite (Ost)

Kosten:  Fr. 20.-, inklusive Konsumation

Dauer: ca. 2h inklusive Halt und Konsumation

Öffentliche Führung: Anmeldung nur bei Gruppen notwendig.

Top of Page Führung Solothurn

Impressum       Webdesign: Werbeagentur Vicha AG

Projektleitung: Dr. Margit Widmann

TELEFON  076 533 11 55

«DIE GRÜNE WELT DER EINSIEDELEI»

«Meditationsweg Einsiedelei»

Führungen Solothurn

Dienstag, 14. Februar 2023 -

Top of Page Führung Solothurn

«BUTZEN, MUMMEN und OHNANSTÄNDIGES MASKARADEN GEHEN»

 

Fastnacht wird heute selbstverständlich gefeiert. Aber woher kommt dieser Brauch und welche Bedeutung hat er? Fastnacht ist die Nacht vor der Fastenzeit. Darauf deutet auch der Ausdruck «carne vale», Fleisch, lebe wohl!

 

Hochzeiten fanden an der Fasnacht statt

 

Dienstag, 14. Februar 2023 -  Valentinstag

19.00 – 21.00 Uhr

 

Die Reformierten kennen keine Fastenzeit, daher kennen sie auch keine Fasnacht.

Fastnacht war Heiratstermin und Zinstag. Es entstanden Schaubräuche: turniermässige Kampfspiele, obrigkeitskritische Fastnachtsspiele und Umzüge. Weiter kannte man die Fastnachtsfeuer, ein Frühlingsfeuer, das vom Volk in die Fasnacht eingebunden wurde.

Im späten Mittelalter wurde der Narr zur zentralen Figur. Es entstanden die Fastnachtsspiele. Während eines Fastnachtsspiels im 14. Jh. wurde ein Franziskanermönch verspottet. So alt ist unsere Fastnacht!

Der Fastnachtstermin steht auch im Zusammenhang mit den jährlichen Waffeninspektionen mit anschliessendem Umziehen. Jeder Bürger musste in seiner Zunft zu einer Inspektion seiner Waffen antreten. Man holte die Fahnen aus den Zeughäusern, oder zog mit einem «Süwpanner» durch die Strassen.

Melancholie und militärische Disziplin, Fasnacht ist eben beides, Sehnsucht und Lebensfreude, Narrenfreiheit und der Ursprung in den Söldnerzügen. Die Fasnacht ist ein Kulturgut, das gefördert werden muss. Es lohnt sich für Fastnächtler und Nichtfastnächtler etwas über die Hintergründe dieses alten Brauchtums von Marie-Christine Egger zu erfahren.

 

«DIE GRÜNE WELT DER EINSIEDELEI»

Eine aussergewöhnliche Führung ins Pflanzenreich – zu jeder Jahreszeit Erlebnis

 

Samstag, 18. März 2023
15.00 – ca. 17.00 Uhr

 

Julia Oehm, selbstständige Landschaftsarchitektin, Pflanzen- und Naturliebhaberin, erzählt von einheimischen Bäumen, Sträuchern und Kräutern sowie von Moosen und Farnen, den faszinierenden Urgewächsen.

 

Marie-Christine Egger, Kulturhistorische Führungen Solothurn, berichtet von Kienholzbrennern, Pechsiedern, Spindel-, Feuer- und Lichtbäumen, Liebeszauber und von Orten mit vergrabenen Schätzen.

 

Tauchen Sie mit uns ein in die Geschichte des Waldes rund um die Einsiedelei.

 

Während der Wald heute als Erholungsort gilt, wurden früher die verschiedenen Baumarten intensiv genutzt. Marie-Christine Egger erzählt, wie die Kelten aus Esche Speere und Lanzen fertigten und die Spitzen mit Gift von Eiben imprägnierten. Aus dem Holz der Eibe stellten die Engländer ausgezeichnete Langbögen her, die sie im Hundertjährigen Krieg verwendeten.

Für Schiesspulver, Druckerschwärze und Schuhwichse brauchte man Kohle, für die Beleuchtung Kienspäne. Die Waschweiber verwendeten Buchenasche und die Brückenbauer Esche.

Die Linde war der Gerichtsbaum. Wissen Sie, woher der Ausdruck «am grünen Tisch» stammt?

Weshalb hatte das Aschenputtel drei Haselnüsse, und was hat Holunder mit Frau Holle gemein? Im Weissdorn lebten die Feen. …  Weshalb trug Dionysos einen Efeukranz?

 

Erschrecken Sie nicht, wenn Julia Oehm Pflanzenteile isst: Sie weiss genau, was geniessbar ist und verrät es Ihnen ebenso, wie deren positiven Nutzen für Körper und Geist. Sie bringt Ihnen Bäume, Sträucher, Kräuter und andere interessante Pflanzen näher und gibt auch spezielle Ratschläge für Sie und Ihren Garten mit auf den Weg.

 

Die Führung ist spannend und erhält durch den Wechsel der Jahreszeiten immer wieder ein neues Gesicht.

 

Julia Oehm

Dipl. Ing. (FH) Landschaftsarchitektur, Gartenplanung & Fachberatung

www.juliaoehm.ch

post@juliaoehm.ch 
  +41 79 846 19 79

 

Marie-Christine Egger, kulturhistorische Führungen Solothurn

Heimatschutzpreis des Kantons Solothurn

www.solothurn-stadtfuehrungen.ch

info@solothurn-stadtfuehrungen.com
+41 76 533 11 55

 

Treff-Endpunkt: BSU-Linie Nr. 4 bis Haltestelle «St. Niklaus» bringt Sie zum Schluchteingang.

Kondition: ca. 1.5-2 km auf Waldwegen. Die Gehstrecke über den Meditationsweg, durch die Schlucht führt wieder an den Ausgangspunkt zurück

Kosten: Fr. 20.- pro Person, inkl. passendes Getränk

Anzahl Teilnehmer: Max. 15 Personen

Dauer: ca. 2 Stunden, unterbrochen von einem kurzen Halt mit Erfrischungsgetränk.

 

Anmeldung: Julia Oehm: post@juliaoehm.ch oder Marie-Christine Egger:
info@solothurn-stadtfuehrungen.ch

Auch Gruppenführungen buchbar

Kosten: Fr. 250.- pro Gruppe, inkl. einem passenden Getränk

 

 

«Vom FISCHER, vom FISCHEN und von FISCHEN»

 

Fischführung während der Fastenzeit

 

Sonntag, 02. April 2023

17.00 – 19.00 Uhr

 

Unendlich vielfältig ist die Symbolik des Fisches. Die ersten Christen benutzten ihn als Erkennungszeichen. Oft wird er zum Attribut von Heiligen, symbolisiert aber auch einen Phallus und die Fruchtbarkeitsgöttin Venus.

Fisch war ein wichtiges Lebensmittel während der unzähligen Fastentage. Fischbein und Tran waren wichtige Handelsgüter.

Viele Brunnen in Solothurn sind mit Fischen dekoriert, Fischersfrau Egger weiss warum.

 

Oft wird der Fisch zum Attribut von Heiligen, z. B. von der Heiligen Verena.

Der Fisch symbolisiert aber auch einen Phallus und die Fruchtbarkeitsgöttin Venus, bei den Germanen Freya und bei den Ägyptern die Liebesgöttin Isis. Vor allem Austern gelten gemäss Casanova als «schmackhaftes Fleisch für wollüstige Menschen».

Fischverkäuferinnen waren meistens Originale.

Als Amulett ist der Fisch apotropäisch (Unheil abweisend) und glücksbringend. Sogar als «Medikamente» wurden Fische geschätzt, um das Fieber wegschwimmen zu lassen oder gegen den bösen Blick.

Fisch war ein wichtiges Lebensmittel während der unzähligen Fastentage. Der Aal wurde geschätzt, weil er lange haltbar war. Fastenvorschriften wurden gerne umgangen. So wurden Fische sogar künstlich hergestellt.

Fischbein und Tran waren wichtige Handelsgüter. Ohne Fischbein keine Reifröcke, ohne Tran kein Licht!

Wie knüpft man ein Fischernetz?  Wie fängt man einen Fisch? Mit Arsen und Bilsenkraut war dies nicht schwierig, doch ob es geschmeckt hat?

Der Delphin symbolisierte den Thronfolger, den Dauphin; deshalb sind in Solothurn viele Brunnen mit Fischen dekoriert.

 

Besammlung: Baseltor, Aussenseite (Ost)

Kosten:  Fr. 20.-, inklusive Konsumation

Dauer: 2 Std, inkl. Halt und Konsumation an einem zur Führung passenden Ort

Anmeldung nur bei Gruppen nötig

«WALPURGISNACHT»

 

Tatsachen, Glaube, Aberglaube

Keltischer Brauch seit 2000 JAHREN

Wissenswertes über Aberglauben und Symbolik.

 

Sonntag, 30. April 2023

17.00 – 19.00 Uhr

 

Das keltische Fest Walpurgisnacht geht auf vorchristliche Zeiten zurück und wird am Mai-Vollmond gefeiert. Hexlich erzählt Ihnen Marie-Christine Egger, welche Frauen als Hexe galten, vom Hexenwahn und seinen grauenhaften Folgen, von Wetterhexen, vom bösen Blick und vieles mehr. Höhepunkt ist ein Zaubertrank, damit auch Sie auf einem Besen fliegen können.

Die Walpurgisnacht ist ein traditionsreiches keltisches Fest. Feste, die auf vorchristliche Zeiten zurückgehen, orientieren sich am Mond. So kann man davon ausgehen, dass die Walpurgisnacht während des Maivollmondes gefeiert wurde. Weshalb stellt man dann ein Maitannli?

Walpurgisnacht ist auch mit dem Hexenwahn und seine grauenhaften Folgen verbunden. Wie endete der Hexenwahn in Frankreich und in der Schweiz? Von der geschichtlichen Hexe zur heute so beliebten Identifikationsfigur. Was für Frauen galten als Hexen? Woher kommt der böse Blick?

Am Hexensabbat wurde getanzt. Interessierte dürfen einen Hexentanz ausprobieren, ein wichtiger Bestandteil des Hexensabbats.

Im Roten Turm brauen wir einen Flugtrank. Weshalb hatten die Frauen das Gefühl des Fliegens? Alle Teilnehmer bekommen einen Schluck des Zaubertranks. Versicherung ist Sache des Teilnehmers!

 

Besammlung: Baseltor, Aussenseite (Ost)

Kosten:  Fr. 20.-, inkl. Verpflegung

Dauer: ca. 2h inklusive Halt und Konsumation

Öffentliche Führung: Anmeldung nur bei Gruppen notwendig.

 

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