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Sonntag, 20. September 2026
17- 19 Uhr

Solothurn – Wo Zünfte Geschichte[n] schreibenKommt mit auf die Walz zu Zunfthäusern,Handwerkern und Bruderschaften!

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Die Handwerkerzünfte stellten die Politiker, die Bruderschaften waren eher für Kirchliches und Soziales zuständig. In Solothurn gab es 11 Zünfte – der Ursprung der “Heiligen Solothurnerzahl”! Aber was machte man mit den Bürgern, die das Kriegshandwerk hauptberuflich ausübten?

Seit dem 14. Jahrhundert schlossen sich in den Städten die Angehörigen verwandter Handwerke zu Zünften zusammen. So konnten sie ihre gemeinsamen Interessen wahren: Ausbildungsvorschriften festlegen, unerwünschte Konkurrenz ausschalten, sich gegenseitig bei unverschuldeter Not unterstützen, Erfahrungen austauschen und politische Macht erreichen.

In Solothurn waren es 11 Zünfte – der Ursprung der berühmten ‘Heiligen Solothurnerzahl’ – ein Erbe, das bis heute im Stadtbild sichtbar ist!

Jeder Bürger musste der Zunft seines Handwerks angehören. Die Zunftmitglieder versammelten sich in ihren Zunfthäusern, von denen man einige noch heute gut erkennen kann.

Die städtischen Bruderschaften gestalteten Messen und Totengedächtnisse an den von ihnen gestifteten Altären in den Kirchen.

Das Bruderschaftswesen blüht in Solothurn noch heute: „Jedes Johr es Galafrässe und e guede Wy…” – so besingen wir diese Anlässe!

Kommt mit auf die Walz zu Zunfthäusern, Handwerkern und Bruderschaften – und erfahrt, wie die Kriegsleute ihren Platz in diesem System fanden!